Haus Guckegönne, Berlin

WFL: 300 m²
Projektzeitraum: 1990-1992

Das um 1910 nach den Plänen des Architekten Albert Gessner enstandene, direkt an der Havel gelegene Landhaus Guckegönne* wurde 1991 unter Wahrung denkmalpflegerischer Belange rekonstruiert, modernisiert und vermittelt auch ein Jahrhundert später einen Eindruck von den lebensreformerischen Vorstellungen Geßners. Neben der äußeren Gebäudehülle und den Gartenanlagen stand die Wiederherstellung des sehr gut erhaltenen Interieurs, das gleichfalls von Gessner entworfen wurde, als Herausforderung an.

*sächischen Ursprungs von "Gucken (schauen) können", hier über die Havel

Das Objekt wurde im Jahr 1999 mit der 'Ferdinand-von-Quast-Medaille für vorbildliches Engagement Berliner Bürger in der Denkmalpflege' als Schmuckstück der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft ausgezeichnet, einem Preis für die mustergültige Pflege und den Erhalt von Haus und Garten.