Telefunken-Hochhaus, Berlin

BGF: 15.180,00 m²
BRI: 51.500,00 m³
Projektzeitraum: 2005 - 2007

Berlin besitzt große Ressourcen an Bestandsgebäuden aus verschiedenen Epochen seit dem 19. Jahrhundert bis in die 1950-er/ 1960-er Jahre, die unter Denkmalschutz stehen. Das 20-geschossige Telefunken-Hochhaus ist 1959 auf Grundlage einer städtebaulichen Konzeption für den Wiederaufbau der Nachkriegsbrachflächen um den Ernst-Reuter-Platz entstanden (Planung: Schwebes+Schoszberger).

Zeitgemäße gewerbliche Nutzungen ziehen neben allgemeinen baulichen Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen den Einbau modernster gebäude- und medientechnischer Ausstattungen nach sich. Für die Nutzungen der Technischen Universität Berlin wurden begleitet von allgemeinen Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen mehrere Etagen für Forschungsinstitute ausgebaut. Joint Venture mit z.B. Telekom, Daimler Chrysler oder Siemens stehen hierbei für die enge Verzahnung von Wissenschaftlern aus der Industrie mit den Forschungsaktivitäten der Hochschule. Vom Büro Fissler Ernst Architekten wurden die Gesamtplanung und Koordination für den Ausbau der Etagen 13.OG bis 17.OG zu Büroflächen sowie dem 21.OG zu einem Konferenzzentrum sowie einer cafeteria übernommen. Darüber hinaus wurden ein Feuerwehraufzug und eine Sprühnebel-Löschanlage in das Gesamtgebäude eingefügt.